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Oh Engel! | 31 juillet 2007

Oh Engel des ewigen Schlafs hör' mich an!
Innigst nimm mich ich dein Arm!
Lass mich vergessen,
Ein weil den den ich lieb',
Für den ich mich in jede Gefahr gern begieb.

 
Lass kurz verschwind den Schmerz,
entnimm mich meinem Herz.
Lass uns gehen weg von hier,
meine Tränen seien Dank an Dir.
Zurückhalten kann ich sie nicht,
entraubt bin ich meines Licht,
des Sinns meines Lebens,
des Athens meines Herzens,
die Sehl' find keine Ruh,
So Hilf mir doch!
Schlafen will ich nu!

 
In Träum alleine kann ich hin,
da wo ich nu glücklich bin,
in seine Arme ganz nah,
oh ja!

 
Doch, hat er noch nen Kampf stehn bevor,
den um seinen Willen zu Gekoren.
Seine Liebe gesteht er Stark,
doch fehlt ihm Mut im Mark.

 
Verweilen oder gehen?
Was soll nun geschehen?

 
Jede Faser meines Seins,
zerbricht langsam ein um eins.

 
Oh lieber Engel lass uns gehen,
ohne ihn kann ich nicht leben.
Wir sind Eins,
alleine keins,
und so brich'ich in tausend Stücke,
schreiend fallend in die tiefe schwarze Lücke.

 
Traurig schaust mich an,
Engel was hast' getan?
-         nichts, ausser ihm Mut zugesproch'n.

 Kurz vorm einschlafen flüstere ich noch,
-         oh wie gern hät'ich ihn doch glücklich gmacht!

 Und nun besiegt,
sterb'ich aus liebe,
dem Kampfe müde,
entledigt jeglicher macht...

 

Publié par Nadjushka à 07:43:37 dans Recitals de Poèmes | Commentaires (0) |

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